Wieland von Hodenberg
Friedensaktivist & Autor

Der Bemer Sendesaal - Die Konzerte im Januar 2016

Liebe Freunde des Sendesaales,

ich hoffe, Sie haben die Weihnachtstage gut verlebt und freuen sich nun auf ein so spannendes wie friedliches neues Jahr. Schon traditionell beginnt unser Konzertjahr mit den Klarinettisten von Clarinet News (2. und 4.1.). In diesem Januar gibt es allerdings noch einige weitere hervorragende KlarinettistInnen zu hören: am 14.1.den grandiosen amerikanischen Jazz-Klarinettisten Michael Moore mit seinem Fragile Quartet, am 17.1. mit dem Ensemble musica assoluta die wunderbare Klarinettistin Sharon Kam und als Newcomer im Saltarello Konzert am 23.1. den gerade 21-jährigen slowenischen Klarinettisten Blaz Sparovec.

Ebenso gute Tradition im Januar ist die Klavierreihe Auf schwarzen und weißen Tasten, die auch in diesem Jahr wieder hervorragend besetzt ist mit dem Duo Silver/Garburg (9.1.), Denis Kozhukhin (13.1.) und Joseph Moog (16.1.). Einige wenige Karten gibt es dafür noch.

Informationen zu allen weiteren spannenden Konzerten, die Sie im Januar bei uns erleben können, finden Sie weiter unten.

Wir bieten gemeinsam mit dem benachbarten Restaurant Geerdes am Sendesaal auch ein Programm "Menü & Konzert" an. Sie suchen sich ein Konzert Ihrer Wahl aus und gönnen sich und Ihren Lieben vorher (wahlweise auch hinterher) ein 3-Gänge-Menü im Geerdes. Das wäre doch vielleicht auch was für Freunde, die gerne Kulinarisches und Konzertantes genussvoll miteinander verbinden.

Für heute allerbeste Grüße und einen guten Rutsch ins Neue Jahr
Ihr Peter Schulze

Das Restaurant Geerdes am Sendesaal ist auch selbst zu erreichen unter www.geerdesamsendesaal.de.

Karten für sämtliche Veranstaltungen erhalten Sie außer über unsere website www.sendesaal-bremen.de an der Abendkasse oder als telefonische Vorbestellung unter 0421-33005767 (AB). Sie können auch weiter unten direkt den link bei dem Konzert nehmen, das Sie interessiert.

Für Feedback und Information besuchen Sie uns gern auch auf unserer facebook Seite.


Inhalt
02.01. Clarinet News: Opernboogie
04.01. Sinfonia Insieme
08.01. Neujahrskonzert mit dem Frielinghaus Ensemble
09.01. Auf schwarzen und weissen Tasten I: Sivan Silver und Gil Garburg
13.01. Auf schwarzen und weissen Tasten II: Denis Kozhukhin
14.01. Michael Moore's Fragile Quartet
16.01. Auf schwarzen und weissen Tasten III: Joseph Moog
17.01. musica assoluta: Jewish Life
21.01. Musik aus Holland: Batik
22.01. Pablo Held Trio
23.01. saltarello: Blaz Sparovec
27.01. Tord Gustavsen featuring Simin Tander
30.01. Hochschulchor IntoNation: Tango!
02.01. Clarinet News: Opernboogie

Samstag, 02. Januar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro)
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Das Konzert der Clarinet News am Anfang des Jahres hat schon Tradition. Diesmal steht es unter dem Motto Opernboogie.

Clarinet News
OPERNBOOGIE
Was für ein Theater!

„Oper ist organisierter Krach“, behauptet Eckhard Henscheid! Richtig oder falsch? Wird im Theater bevorzugt in Kreuztonarten gestorben? Warum bekomme ich in Rigoletto im 3. Akt regelmäßig Heißhunger auf Pizza? Oder, stimmt die Behauptung: „dumm, dümmer, Tenor“? Fragen über Fragen, Clarinet News sucht Antworten! Samiel hilf!!!

Opernboogie, der etwas andere musikalische Führer durch die Theaterwelt von Oper bis Musical mit Klassik, Swing und Klezmer in Konzertformat.

Das hohe C der Neujahrskonzerte - was für ein Theater!!!

Veranstalter: Norddeutsche Klarinettentage
04.01. Sinfonia Insieme

Montag, 04. Januar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 10 Euro (ermäßigt 5 Euro)
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Das Semesterkonzert des Kammerorchesters der HfK Bremen findet diesmal im Rahmen der Norddeutschen Klarinettentage statt: „Ach, wenn wir nur Clarinetti hätten…“ Wir haben!

Sinfonia insieme
„Ach, wenn wir nur Clarinetti hätten…“
Kammerorchester der HfK Bremen, Clarinet News
Leitung: Thomas Klug, Marco Thomas

Programm:
Frank Zabel (*1968) Mozart-Metamorphosen für Klarinetten, Saxophone und Kammerorchester UA
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) „Gran Partita“ KV 361

„Ach wenn wir nur Clarinetti hätten“, schrieb Wolfgang Amadeus Mozart begeistert an seinen Vater, nachdem er auf einer seiner Konzertreisen in Mannheim zum ersten Mal Klarinetten gehört hatte.
Motive, Gesten, Fragmente, verwoben in eine fremde Klanglandschaft, zunächst unentdeckt, dann verdichten sich die Déjà-vu-Momente, lassen den mozärtlichen Ursprung immer deutlicher erahnen, bleiben aber zu Gast in einer Klangwelt des 21. Jahrhunderts. Dass sich diese Klangwelt ihrerseits jedoch auch aus diesen alten Elementen speist und zusammensetzt, wird lange jedoch nicht deutlich, zu sehr überlagert sind die Schichten, zu verworren die Pfade. Allmählich lichtet sich dann das Feld und der Blick auf Mozart wird klarer und wie in einer Art Apotheose führt das Werk den Hörer am Ende zurück zur Quelle... (Frank Zabel 2015)

Eine Veranstaltung der Hochschule für Künste Bremen
08.01. Neujahrskonzert mit dem Frielinghaus Ensemble

Freitag, 08. Januar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro)
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Das Frielinghaus Ensemble kommt zum dritten Mal zu einem Neujahrskonzert in den Sendesaal, diesmal mit zwei großen Klassikern von Bruch und Mendelssohn für Streichoktett auf dem Spielplan.

Frielinghaus Ensemble - Neujahrskonzert 2016
Kammermusik von Bruch und Mendelssohn Bartholdy



Gustav Frielinghaus, Rebecca Borchert, Pascal Stierl, Michael Hsu – Violine

Sander Stuart, Martina Kalt – Viola 

Jakob Stepp, Martin Leo Schmidt – Violoncello



Programm:
Max Bruch: Streichoktett B-Dur, op. posth.
Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichoktett Es-Dur, op. 20

Das Frielinghaus Ensemble vereint international ausgezeichnete Kammermusiker, Solisten und Orchestermusiker, die aus ganz Deutschland zusammen kommen.
Als Primarius des Amaryllis Quartetts spielt Gustav Frielinghaus regelmäßig in großen Konzertsälen und auf vielen bedeutenden Festivals in Europa und weltweit. Dazu zählen u. a. Auftritte in der Hamburger Laeiszhalle, im Gran Teatro La Fenice di Venezia und bei den Schwetzinger Festspielen.
Seine CD „White“ erhielt 2012 den ECHO Klassik Preis als beste Kammermusikeinspielung des Jahres.


www.frielinghaus-ensemble.de
09.01. Auf schwarzen und weissen Tasten I: Sivan Silver und Gil Garburg

Samstag, 09. Januar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 30 Euro (ermäßigt 15 Euro)
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Den Reigen der alljährlichen Klavierrecitals "Auf schwarzen und weißen Tasten" von Radio Bremen wird eröffnet durch das Duo Sivan Silver und Gil Garburg an 2 Klavieren.

Sivan Silver und Gil Garburg - Klaviere

Franz Liszt (1811– 886) / Camille Saint-Saëns (1835–1921): Sonate h-moll (1852/53) / Bearbeitung für 2 Klaviere (1914)
Franz Schubert (1797–1828): Allegro a-moll D 947 für Klavier zu 4 Händen “Lebensstürme” (1828)
Alexander Skrjabin (1872–1915): Fantasie a-moll für 2 Klaviere (1892/93)
Maurice Ravel (1875–1937): La Valse – Fassung für 2 Klaviere (1921)

Das Silver-Garburg Duo wurde 1997 gegründet und gehört mittlerweile zur absoluten Elite der „Klavier-Doppel“. Das Duo ist schon in der Carnegie Hall, im Lincoln Center, im Wiener Musikverein und der Berliner Philharmonie aufgetreten und hat in 70 Ländern auf 5 Kontinenten konzertiert, übrigens auch schon in der Bremer Glocke mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.
13.01. Auf schwarzen und weissen Tasten II: Denis Kozhukhin

Mittwoch, 13. Januar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 30 Euro (ermäßigt 15 Euro)
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Am zweiten Abend der schwarzen und weißen Tasten gibt der russische Pianist Denis Kozhukhin sein Bremer Debüt.

Denis Kozhukhin - Klavier

Programm:
Joseph Haydn (1732 – 1809): Sonate D-Dur Hob. XVI Nr. 24 (1773)
Johannes Brahms (1833 – 1897): Fantasien op. 116 (1892)
Sergej Rachmaninow (1873 – 1943): Variationen d-moll op. 42 über ein Thema von Corelli (1931)
Joseph Haydn (1732 – 1809). Sonate h-moll Hob. XVI Nr. 32 (1776)
César Franck (1822 – 1890): Prélude, choral et fugue (1884)
Sergej Prokofiev (1891 – 1953): Sonate Nr. 7 B-Dur op. 83 (1939 – 42)

Seit dem Gewinn des Brüsseler Königin Elisabeth-Wettbewerbs 2010 hat Denis Kozhukhin eine steile Karriere gemacht und gehört zu den führenden Vertretern der russischen Klavierschule. Der 1986 in Nizhni Nowgorod geborene Künstler tritt weltweit in den großen Klavierreihen auf und hat schon mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Kristjan Järvi, Thomas Dausgaard oder Andrei Boreyko zusammen gearbeitet. Kozhukhin wurde auch von Martha Argerich gefördert, für die er im April 2015 in Berlin einsprang.
14.01. Michael Moore's Fragile Quartet

Donnerstag, 14. Januar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro)
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Der in Amsterdam lebende amerikanische Altsaxophonist und Klarinettist Michael Moore mit seinem aktuellen Quartett.

Michael Moore's Fragile Quartet
Michael Moore - Klarinette, Altsaxophon
Harmen Fraanje - Piano,
Clemens van der Feen - Bass
Michael Vatcher - Schlagzeug und Perkussion

Michael Moore wird weltweit für seine reiche musikalische Imaginationskraft und seinen wundervollen Ton gerühmt. Die Jazzredaktion von Radio Bremen machte schon 1994 im Sendesaal und in der Schauburg ein ganzes Festival für ihn (Moore & More Festival), bei dem er in sechs unterschiedlichen Konstellationen die ganze Breite seiner Ausdruckspalette zeigen konnte. Sein Fragile Quartet, das seit 2011 existiert, benannte er nach der gleichnamigen CD, die auf Moore’s eigenem Ramboy Label erschienen ist.

„Eine süße Melodie mit großer Wirkung zu spielen, das kann Michael Moore wie kein zweiter… nie sentimental, aber dennoch entwaffnend.“ (de Volkskrant)
16.01. Auf schwarzen und weissen Tasten III: Joseph Moog

Samstag, 16. Januar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 30 Euro (ermäßigt 15 Euro)
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5 Jahre nach seinem ersten umjubelten Konzert kehrt der Pianist Joseph Moog in den Sendesaal zurück.

Joseph Moog - Klavier

Programm:
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827): 15 Variationen Es-Dur mit einer Fuge op. 35 – „Eroica-Variationen“ (1802)
Frédéric Chopin (1810 – 1849): Sonate h-moll op. 58 (1844)
Leopold Godowsky (1870 – 1938): Sinfonische Metamorphosen über die „Fledermaus“ von Johann Strauß (1912)
Franz Liszt (1811 – 1886): 2 Legenden (1863)
1. Die Vogelpredigt des heiligen Franz von Assisi
2. Der heilige Franziskus von Paula auf den Wogen schreitend
Franz Liszt: “Hexameron” – Grandes variations de bravoure sur la marche des Puritains de Bellini (1839)

Kritiker bezeichnen den 1987 geborenen deutschen Virtuosen Joseph Moog als „eine der auffallendsten Erscheinungen des gegenwärtigen Musiklebens“ oder als „Schatzgräber mit überirdischer Klaviertechnik“. Moog verfügt nicht nur über eine außergewöhnliche Technik, er spielt immer wieder auch Stücke abseits vom Mainstream. Besonders die Werke des „goldenen Klavierzeitalters“ gehören zu seinen Repertoire-Vorlieben. Im März 2014 gab Joseph Moog sein gefeiertes Debüt in der Bremer Glocke zusammen mit den Bremer Philharmonikern.
17.01. musica assoluta: Jewish Life

Sonntag, 17. Januar 2016 | 18:00 Uhr | Tickets 25 Euro (ermäßigt 15 Euro)
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Das Orchester musica assoluta um den Komponisten und Dirigenten Thorsten Encke, diesmal mit einem Abend Jüdischer Musik aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und der Klarinettistin Sharon Kam als Gast.

musica assoluta
Sharon Kam - Klarinette
Leitung: Thorsten Encke

„Jewish Life“
Ernest Bloch (1880-1959): Concerto grosso Nr.2
Ernest Bloch (1880-1959): Prayer (aus: Jewish Life)
Maurice Ravel (1875-1937): Chanson hébraïque
Irving Berlin (1888-1989): Blue Skies
Aaron Copland (1900-1990): Konzert für Klarinette, Streicher, Harfe und Klavier (1948)
George Gershwin (1898-1937): Songs

Mut und Neugier, Leidenschaft und der Blick über die Grenzen des eigenen Horizontes hinaus: seit nunmehr vier Jahren und mit einer Vielzahl ungewöhnlicher Konzerte beweist das in Hannover ansässige Orchester musica assoluta um den Komponisten und Dirigenten Thorsten Encke, dass Erneuerung in der Musik möglich ist. Erfrischend der Zugang der Musiker zu bekannten Werken, erfrischend die stete Suche des Ensembles nach außergewöhnlichem Repertoire und neuen Darstellungsformen – stilübergreifend, universell, modern.

So sprach die Presse von „sprühender vitaler Energie“ von „allerhöchstem Niveau“, „schlichtweg konkurrenzloser Qualität“.

Besetzt mit exzellenten, vielfach ausgezeichneten jungen Musikern hat das Ensemble seine eigene Konzertreihe in Hannover gegründet, die in Teilen seit einigen Jahren auch im Sendesaal stattfindet, hat mit programmatischer Dichte und Unmittelbarkeit Furore gemacht und reagiert mit konsequenter Arbeit an Schulen und der Förderung von Nachwuchstalenten auf ein spürbares Bedürfnis nach einer Veränderung von Konzert- und Hörgepflogenheiten.

"Es war ein Vergnügen mit diesem Ensemble zu spielen! Ich werde alles tun, um es zu unterstützen!!!" Sharon Kam
21.01. Musik aus Holland: Batik

Donnerstag, 21. Januar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro)
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Nachholkonzert vom Mai 2015. Damals erworbene Karten behalten ihre Gültigkeit.

Das neue Kollektiv um den Pianisten Wolfert Brederode und den Schlagzeuger Joost Lijbart bringt meditative Musik in der Sendesaal.

Batik
Joost Lijbaart – Schlagzeug/Perkussion
Wolfert Brederode - Piano

Clemens van der Feen - Bassgitarre 

Ed Verhoeff - Gitarre

Batik ist ein neues Kollektiv, das hervorgegangen ist aus dem Duo Lijbart und Brederode, welches bereits seit 2005 zusammenspielt. Wobei die Verschmelzung der Instrumente miteinander bei Batik eine neue Dimension gewinnt. Das zeigt sich auf dem neuen Album Headland, das inspiriert wurde von der Stoffkünstlerin Claudy Jongstra, die auf sehr spezielle Weise mit Wolle und Pflanzen und nur mit ihren eigenen Händen durch filzen sehr lebendige Wandteppiche herstellt. Es gibt kein besseres Symbol für das, worum es bei Batik geht.

Das sagt die Presse über Headland
... The new quartet delivers a beauty of an album .. (4 Sterne, Jasper Jan Tamboer, Parool)
…Just wonderful ... (4 Sterne, Gijsbert Room, De Volkskrant)
So subtle ... and played with nuance that you get butterflies in your stomach ... (Mattie Poels, Music Frames)
... ein Fest für die Ohren ... (5 Sterne, Dutch Dagblad)
22.01. Pablo Held Trio

Freitag, 22. Januar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro)
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Das Trio mit Pablo Held (Piano), Robert Landfermann (Bass) und Jonas Burgwinkel (Schlagzeug) zählt zu den zugleich spannendsten und beständigsten Formationen im Europäischen Jazz. Es ist auf seiner 10 Year Anniversary Tour.

PABLO HELD - Piano
ROBERT LANDFERMANN - Bass
JONAS BURGWINKEL - Schlagzeug

Das Pablo Held Trio überschreitet die Grenzen zwischen Komposition und Improvisation, indem es auf Festlegungen – eine Abfolge von Themen und einen vorgezeichneten Weg, diese zu präsentieren – bei Konzerten völlig verzichtet. Das Risiko radikaler Spontaneität verleiht dem Trio seit Jahren Flügel, so dass es zum Modell einer Ästhetik geworden ist, welche man nur bei wenigen Künstlern findet. Die Kohäsion des Pablo Held Trios beruht auf Freundschaft und auf dem schöpferischen Willen, beständig Neuland zu betreten. Das künstlerische Gewicht und die Eigenständigkeit der drei Ausnahmemusiker ist ein Anziehungspunkt für einen wachsenden Kreis kongenialer Musiker des europäischen und amerikanischen Kontinents, die das Trio häufig erweitern. Die Zusammenarbeit mit dem Münchner Label Pirouet Records ist für die Entfaltung dieser Gruppe von unschätzbarer Bedeutung und auf nunmehr sechs CDs dokumentiert.

„One of the great groups in music today“ John Scofield
23.01. saltarello: Blaz Sparovec

Samstag, 23. Januar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 15 Euro (ermäßigt 5 Euro)
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Der junge slowenische Klarinettist Blaž Šparovec, der seit dieser Saison Soloklarinettist im Gürzenich-Orchester in Köln ist, bestreitet dieses Saltarello-Konzert mit dem armenischen Pianisten 
Levon Avagyan.

Blaž Šparovec - Klarinette (SL) 

Levon Avagyan – Klavier (ARM)



Programm:

Alban Berg: 4 Stücke für Klarinette und Klavier, Op. 5

Robert Schumann: Sonate für Violine und Klavier in a-Moll, Op. 105
Bela Bartok: Rumänische Volkstänze

Robert Schumann: Fantasiestücke, Op. 73

Olivier Messiaen: Vocalise-Étude

Francis Poulenc: Sonate für Klarinette und Klavier



Blaž Šparovec
 wurde 1994 in Ljubljana geboren. Der junge Slowene hat zahlreiche Preise in nationalen und internationalen Wettbewerben gewonnen und als Solist bereits mit vielen namhaften Orchestern auf internationalen Bühnen konzertiert. Seit 2015 ist er Solo-Klarinettist im Gürzenich-Orchester Köln.


Levon Avagyan stammt aus Jerewan in Armenien und wurde 1990 geboren. Der hochbegabte junge Pianist, der seit 2010 an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz studiert, kann ebenfalls auf zahlreiche Wettbewerbsgewinne zurückblicken. Er ist er gern gesehener Gast bei nationalen und internationalen Konzerten und Festivals.


Mit freundlicher Unterstützung der Heinz-Peter und Annelotte Koch Stiftung.
27.01. Tord Gustavsen featuring Simin Tander

Mittwoch, 27. Januar 2016 | 20:00 Uhr | Tickets 20 Euro (ermäßigt 12 Euro)
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Offizielles record release concert einer neuen und aufregenden musikalischen Konstellation mit dem norwegischen Pianisten Tord Gustavsen und der deutsch-afghanischen Sängerin Simin Tander. Ihre CD What Was Said mit traditionellen norwegischen Hymnen gesungen in Paschtu erscheint zwei Tage später, am 29.1. bei ECM.

Tord Gustavsen - Piano, Electronics
Simin Tander - Gesang
Jarle Vespestad - Schlagzeug
Daniel Wold - Sounddesign

Für seine neue CD auf ECM Records hat sich Tord Gustavsen alte norwegische Hymnen vorgenommen. Diese Stücke sind für ihn originale und tiefe Standards als Jazzmusiker.
Der international hoch geschätzte norwegische Pianist hat Anfang 2014 die deutsch-afghanische Sängerin Simin Tander getroffen, einen rising star auf der Europäischen Jazz und Weltmusik-Szene, Seither hat sich ihre Zusammenarbeit entwickelt. Gemeinsam mit dem afghanischen Poeten B. Hamsaaya haben sie die Texte von einigen traditionellen norwegischen Hymnen in Pashto übersetzt, die Muttersprache von Simins verstorbenem Vater. Durch diesen Prozess von Dialog, Übersetzung und Interpretation bekam der Geist der Hymnen einen immer stärker Sufi-ähnlichen Charakter von großer spiritueller Offenheit und zugleich klarer Verwurzelung. Die so entstandene Sammlung von Texten ist ein Bekenntnis zu Simins und Tords Leidenschaft für das grundlegende Zusammenspiel von Grund und Freiheit, Wurzeln und Offenheit - musikalisch, spirituell und in Bezug auf ihre kulturelle Identität.

In engem musikalischen Dialog mit den alten Hymnen wird das Ensemble auch neue Kompositionen von Tord Gustavsen spielen, die auf Sufi Poesie in englischer Übersetzung basiert, und auch Instrumentalmusik. Dies alles verbindet sich zu einem Amalgam von sensiblem Minimalismus, wie man ihn von Gustavens bisheriger Trioarbeit kennt. Hinzu gesellt sich die warme und lebendige Volkalkunst von Simin und auch elektronische Soundscapes, die Tord erstmals live auf der Bühne realisieren wird, um seinem akustischen Klavier weitere und tiefere Ebenen musikalischer Textur hinzuzufügen.

30.01. Hochschulchor IntoNation: Tango!

Samstag, 30. Januar 2016 | 19:00 Uhr | Tickets 15 Euro (ermäßigt 10 Euro)
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Der Hochschulchor IntoNation gibt zum zweiten Mal sein Semesterabschlusskonzert im Sendesaal. Gemeinsam mit dem Flex Ensemble werden unter der Leitung von Julio Fernández und Mikolaj Kapala Tangos und Balladen aus aller Welt gespielt.







Eine Veranstaltung der Hochschule Bremen


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"In den Abgründen des Unrechts findest du immer die größte Sorgfalt für den Schein des Rechts."

Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827)