Wieland von Hodenberg
Friedensaktivist & Autor

Artikel für die September-Ausgabe der "Bremer Heimstiftung"


Am Sonntag, dem 24. September 2017 fanden die Wahlen zum Deutschen Bundestag statt. Der Wahlraum für uns HeimbewohnerInnen ist praktischer Weise hier gleich im Haus am Haupteingang Alfred-Faust-Straße 115. Gewählt werden konnte in der Zeit von 8 Uhr bis 18 Uhr.

Eine Legislaturperiode dauert bekanntlich vier Jahre, und danach müssen sich die Parteien und ihre Kandidatinnen und Kandidaten erneut zur Bundestagswahl stellen. Zugleich sollen die WählerInnen per Volksentscheid darüber abstimmen, ob eine Wahlperiode hier in Bremen vier oder fünf Jahre dauern soll. Nach meiner Meinung sollte alles so bleiben wie es ist, denn mir leuchtet diese Diskussion um die Länge der Wahlperiode überhaupt nicht ein. Vor allem frage ich mich, warum das Statistische Landesamt Bremen an dieser Debatte so viel Interesse hat.

Die umfangreichen Wahlunterlagen mit den entsprechenden Informationen wurden uns rechtzeitig zugeschickt. Aus ihnen war zu ersehen, welche Kandidatin bzw. Kandidat für welche Partei nominiert wird. Ich schlug vor, dass wir auf jeden Fall wählen und keine Stimme verschenken. Von „verschenkten“ Stimmen profitierten bisher nur undemokratische Parteien. Hier denke ich in erster Linie an die AfD, die ich nun in gar keinem Fall im Parlament sehen will.


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"In den Abgründen des Unrechts findest du immer die größte Sorgfalt für den Schein des Rechts."

Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827)