Wieland von Hodenberg
Friedensaktivist & Autor

Leserbrief: "Fürchterliche Kahlschläge"

Betr.: "Die Spur der Säge", taz.bremen vom 28.3.2014


Bäume zu fällen, wenn keine dringende Notwendigkeit besteht, ist stets ein großes Ärgernis. Ein Baumbestand ist immer ein natürliches Refugium und darüber hinaus ein höchst angenehmer Anblick. Bäume werden, wenn auch oft unbewußt, von VerkehrsteilnehmerInnen als beruhigend wahrgenommen. Zudem sind sie unentbehrliche Sauerstoffspender und filtern viele Giftstoffe aus der ohnehin stark belasteten Luft.

Haben sich die Verantwortlichen das eigentlich klargemacht? Vermutlich nicht, denn wie sonst sind solche fürchterlichen Kahlschläge zu erklären? Das Ganze sieht mehr nach einer völlig sinnlosen und überflüssigen Arbeitsbeschaffungsmaßnahme aus.

WIELAND VON HODENBERG, BREMEN


Leserbrief übernommen aus der taz bremen, Ausg. vom 31.03.14 (www.taz.de)
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Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827)